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Geschichtliches

Die Geschichte unserer Pfarrgemeinde gliedert sich in drei Abschnitte:


Gemeinsamer Anfang

Die evangelische Pfarrgemeinde Linz-Süd wurde im Jahre 1952 als selbstständige Teilgemeinde der früheren Linzer Gesamtgemeindegegründet . Durch den Zuzug der vielen Flüchtlinge war es notwendig, innerhalb von Linz diese Gemeinde zu gründen. Allein im Gebiet von Linz-Süd befanden sich fünfzehn Flüchtlingslager. Der damalige Kurator Herr Obermeier von Linz und Superintendent Mensing-Braun haben die Gründung der Gemeinde vorgeschlagen und betrieben.

Sie umfasste anfangs in Linz die Gebiete südlich vom Bulgariplatz, das ganze Gebiet der VOEST, die Gemeindeteile und politischen Gemeinden Niedernhart, Spallerhof, Kleinmünchen, Ebelsberg, Neue Heimat, Bindermichl, Keferfeld, Haag, Hart und Doppl, aber auch Enns, Pichling, Asten, St. Florian, Niederneukirchen und Hofkirchen. Die Seelenzahl bewegte sich stets um die fünftausend.

Neben angestammten Linzern besteht die Gemeinde aus ehemaligen Flüchtlingen aus dem Banat, der Batschka, Böhmen und Mähren, Schlesien, der Bukowina und Siebenbürgen. Die Gemeinde setzt sich zu einem großen Teil aus Arbeitern und Ingenieuren der VOEST und Chemie-Linz-AG zusammen.

Die Grundsteinlegung zum Kirchengebäude der Pfarrgemeinde fand 1951 statt. Die Einweihung erfolgte 1953 durch Bischof May. Die Kirche wurde Christuskirche genannt, als Antwort auf das Dogma der Himmelfahrt Mariens (1950).

Gottesdienst wurde anfangs außer in der 1953 eingeweihten Christuskirche auch in mehreren Flüchtlingslagern, besonders auch im großen Lager in Asten, gehalten unter Mithilfe der Flüchtlingspfarrer Oskar Somitsch aus Siebenbürgen, Albert Zehner aus Siebenbürgen, Michael Walter aus Jugoslawien und Heinrich Leinberger.

Um der großen Zahl von Gemeindegliedern (mehr als 5000) Rechnung zu tragen wurde im Linzer Stadteil Neue Heimat eine zusätzliche Kirche erbaut, die Johanneskirche. Sie wurde am 30. Oktober 1966 von Bischof Dr. Gerhard May eingeweiht.

Nach Schließung der Lager blieb der Gottesdienst in der Predigtstation Kleinmünchen, in der Tochtergemeinde Enns, in der Predigtstation Neue Heimat, dann kam noch Ebelsberg dazu. Die Heilstätte Niedernhart (heute Wagner Jauregg-Krankenhaus) hatte auch stets wöchentlich ihren Gottesdienst.

Erster Pfarrer war Otto Blaha aus Neukematen (1953-1963). Es folgten Otto Obracai (1956-1979) und Adolf Strohriegel (1964-1975).

Erster Kurator war Schuldirektor Otto Heß (1953-1956). Es folgten Dipl.-Ing. Prof. Dr. Felix Saliger (1956-1970) und Dipl.-Ing. Dr. Hans Bukowiecki (1970-1980).

Im Jahr 1971 wurde die Tochtergemeinde Linz Neue Heimat gegründet, die 1978 zur selbständigen Pfarrgemeinde Linz-Südwest erhoben wurde.


Die Geschichte unserer Pfarrgemeinde gliedert sich in drei Abschnitte: